CT (Computer­tomographie)

Computertomographie – scheibchenweise zur Erkenntnis: Das CT-Verfahren ist seit etwa 1975 im Einsatz. Das CT erzeugt Querschnittsbilder (Tomographien) aus dem Körperinneren, indem es Röntgenbilder im Computer zusammensetzt. Die Bilder werden von einer Röhre erzeugt, die um die/den Patient:in kreist und bei jeder Umkreisung eine dünne Scheibe
(1-10 mm) des Körpers abtastet.

Unter Nutzung von Röntgenstrahlen werden innere Organe, Blutgefäße, Knochen, Gehirn, aber auch Muskeln dargestellt, sodass krankhafte Veränderungen wie Tumore, Verletzungen oder Entzündungen nachgewiesen werden können. Das Verfahren spielt somit eine wichtige Rolle in der Diagnostik und in der Erfolgsüberprüfung von Therapien. Aufgrund der Schnelligkeit wird die CT auch bei Notfalluntersuchungen eingesetzt, z. B. nach Unfällen, bei schwerstverletzten Patient:innen oder akuten Verdachtsfällen.

Unsere Mehrzeilen-CTs repräsentieren die fortgeschrittene Gerätegeneration. Während einer Röhrenumdrehung werden gleichzeitig mehrere Bilder erzeugt. Mehrzeilentechnik ermöglicht beste Bildqualität bei möglichst niedriger Strahlenbelastung und kurzen Untersuchungszeiten. Eine Dosis-Reduktion erreichen wir zudem mittels sog. iterativer Rekonstruktion, einer innovativen Software zur Verbesserung der Bildqualität. CTs können von Kopf bis Fuß gemacht werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Für die Untersuchung werden Sie liegend und zügig durch den Computertomo- graphen gefahren, während sich Röntgenröhre und Röntgendetektor um den zu untersuchenden Körperabschnitt drehen. Dabei ist es erforderlich, dass Sie ganz ruhig liegen und möglicherweise auch für einige Sekunden die Luft anhalten, um ein Verwackeln der Bilder zu vermeiden.

Wie lange dauert es?

Die CT ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen, wobei die einzelnen Vorgänge nicht einmal 20 Sekunden dauern.

Ist Kontrastmittel notwendig und was tun bei Platzangst?

Für eine Vielzahl von CT-Untersuchungen ist die Gabe von Kontrastmittel über eine Armvene nötig, um Organe und/oder Blutgefäße besser beurteilen zu können. Bei Untersuchungen des Beckens oder des Bauchraumes kann im Vorfeld (30–90 Minuten) das Trinken von Kontrastmittel notwendig sein.

Falls Sie unter Platzangst leiden sollten, wird unser Personal dafür sorgen, dass Sie sich so wohl wie möglich fühlen. Eine medikamentöse Vorbehandlung ist hierbei in der Regel nicht notwendig. Falls Sie unsicher sind, was genau zu beachten ist, stellen Sie gern Fragen. Wichtige Informationen zum möglichen Kontrastmittel finden Sie hier.

CT Fragen & Antworten

Darf ich eine Begleitperson mitbringen?

Grundsätzlich ja. Um die Wartebereiche nicht unnötig zu füllen, bitten wir jedoch, die Begleitpersonen auf medizinisch notwendige Fälle zu beschränken, z.B. bei Minderjährigen, bei Gehbehinderten oder Menschen, die ein Beruhigungsmittel eingenommen haben.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Die Strahlenbelastung ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. Untersuchungsart und -region. Wir verwenden für die Bilderzeugung die geringstmögliche Dosis.

Wie lange liege ich im CT?

Meist nur wenige Minuten

Wie schwer darf man sein?

Im Allgemeinen bis maximal 150kg.

Muss man Blutwerte mitbringen und wie aktuell müssen diese sein?

Ja, wenn welche vorliegen, maximal 6 Monate alt.

Wann bekomme ich Kontrastmittel?

Das ist von der Diagnosestellung und den Vorbefunden abhängig und wird immer vom zuständigen Radiologen – ggf. in Absprache mit dem zuweisenden Arzt – entschieden. Kopf-, Hals-, Bauch- und Brust-MRTs erfordern i.d.R. immer eine Kontrastmittelgabe, MR-Angiographien ebenfalls.

Was passiert beim CT?

Sie müssen für die Dauer der Untersuchung ganz ruhig liegen und ggf. für einige Sekunden die Luft anhalten.